Zwei Mitarbeiter der staatlichen Luxemburger Gesundheitskasse CNS sollen Geld unterschlagen haben. Das teilt die Behörde gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium in einer Pressemitteilung am Montagabend mit. CNS-Chef Christian Oberlé hatte zuvor den Verwaltungsrat über den Vorgang informiert.

Ein CNS-Mitarbeiter erklärte gegenüber dem Tageblatt, dass der der Betrug Ende der vergangenen Woche aufgeflogen ist. Die Direktion habe sofort interne Audits angeordnet, “um zu klären, was genau passiert ist”. Am Freitag wurde schließlich Anzeige erstattet.

Justiz nimmt Ermittlungen auf

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Justizsprecher Henri Eippers bestätigt, dass die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen aufgenommen hat. Weiter Details kann er jedoch noch nicht preisgeben: “Wir stehen mit unseren Ermittlungen noch ganz am Anfang”, sagt er.

Wie hoch der Betrag ist, den die beiden CNS-Leute veruntreut haben, ist nicht bekannt. Auch über die genaue Methode wollen CNS und Justiz derzeit nicht kommunizieren.

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