Luxemburg ist ein Land der Autonarren. In wenigen anderen Ländern fahren so viele PS-starke Limousinen und SUVs durch die Gegend. Doch dies könnte sich bald ändern.
In zwei Jahren gilt ein Flottengrenzwert von 95 Gramm CO2 pro gefahrenem Kilometer. Herstellern, die diesen EU-Grenzwert nicht einhalten, drohen Strafzahlungen in Milliardenhöhe. Aktuell liegt der durchschnittliche Wert der in Luxemburg neu zugelassenen Autos bei 126 Gramm CO2. Das ist zwar weniger als noch vor ein paar Jahren, reicht aber nicht aus, um die Grenzwerte im Jahr 2021 einzuhalten.

Falls Luxemburg die 95-Gramm-Grenze erreichen will, muss sich noch einiges ändern. KPMG schlägt mehr Anreize für den Kauf von Elektroautos vor. Da diese Fahrzeuge lokal null Gramm CO2 ausstoßen, lässt sich mit diesen Antrieben der Durchschnitt leicht senken.
Es gibt aber auch noch andere Wege. Genauso wie Elektroautos den Durchschnitt nach unten ziehen, ziehen SUVs und andere schwere und PS-starke Fahrzeuge den Wert nach oben. Hier könnte der Gesetzgeber auch ansetzen.

Denn es gibt sie, die Fahrzeuge, die weniger als 95 Gramm CO2 ausstoßen. Sie sind nicht besonders groß oder schnell, nehmen dafür aber auch weniger Platz im Verkehr ein. Ein Grund mehr, den Kauf schwerer Fahrzeuge mit höheren Steuern zu belasten.

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