In einem Interview mit dem Radiosender 100,7 hat der Luxemburger Abgeordnete die Idee geäußert, die Abgeordneten im Parlament durch eigene Mitarbeiter zu unterstützen.

« Luxemburg ist eines der wenigen Länder auf der Welt, wo ein Abgeordneter keine persönlichen Mitarbeiter hat », sagte der ehemalige CSV-Nationalpräsident, der seit 2004 praktische Erfahrung in der Chamber sammeln konnte. Dort « mutet man sich viel zu viel zu » – etwa in den Kommissionen, die dafür sorgen, dass die immer zahlreicheren EU-Direktiven in nationales Recht umgesetzt werden oder auf interparlamentarischer Ebene. « In verschiedenen Kommissionen, wo ganz viele Projekte laufen, sind ein oder zwei Mitarbeiter der Chamber da, um die Arbeit zu machen, die in der Kommission läuft. »

Zudem leiste sich die Regierung ja auch einen immer größeren administrativen Apparat: So habe die Regierung zum Jahresbeginn mehr als 40 neue Beraterstellen geschaffen.

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Die Abgeordneten, zu deren Aufgabe ja auch die Kontrolle der Regierung gehöre, müssten entsprechend die Möglichkeit haben, diese auch effektiv zu erledigen. Jetzt, zu Beginn der neuen Legislaturperiode, sei der richtige Moment für seinen Forderung, einem Abgeordneten « ein bis zwei » Mitarbeiter an die Seite zu stellen, sagte Spautz bei 100,7.

 

 

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