Am Aschermittwoch wird in Remich traditionell jedes Jahr die Fastenzeit mit einer theatralischen Trauerprozession und dem anschließenden Verbrennen des „Stréimännchen“ eingeläutet.

Den Winter symbolisch mit Feuer zu vertreiben, ist in Luxemburg in Form des „Buergbrennen“ eine weit verbreitete Tradition. In Remich nimmt dieser Brauch jedoch eine etwas andere Form an: Nach einer symbolischen Trauerprozession, die dieses Jahr gegen 19.30 Uhr beim Café Fuesend begann, wird eine Strohfigur verbrannt und ihre Überreste von der Brücke in die Mosel geworfen.

Die „Equipe vum Stréimännchen“ rüstet diesen für seine letzte Reise etwas spärlich mit einer leeren Flasche und einer ebenso leeren Geldbörse aus. Ein Wink an die „Fuesboken“, die sich im Moment sicherlich mit dem Männchen identifizieren können. In Schaltjahren wird traditionsgemäß eine „Stréifrächen“ verbrannt.

Anzeige

Organisiert wurde der Umzug von der „Réimecher Musek“, die ihn auch, sehr zur Freude der Kinder der Gegend, die um die Puppe herumtanzten, musikalisch begleitete.

 

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here