Vom Bahnhof aus startete am Freitag eine Aktion, die u.a. an mehr Mitbestimmung für Frauen appellierte. Mehrere Hundert Demonstranten, sowohl Frauen als auch Männer, zogen in die Oberstadt, wo sie sich an der place d’Armes zu einer Kundgebung versammelten.

Vor allem die zu geringe Anzahl von Frauen in entscheidenden Gremien stand im Fokus der Kundgebung, die im Rahmen des Internationalen Frauentags von der Plattform JIF koordiniert worden war. Eine politische Strategie sei notwendig, um dies zu ändern, so eine Forderung der Plattform, der sich zahlreiche Organisationen angeschlossen haben.
Vor den Europawahlen wiesen die Veranstalter darauf hin, dass Frauen auch in den Gremien der EU unterrepräsentiert sind; dies gelte aber auch für viele andere Entscheidungsgremien, ebenfalls in Luxemburg.

Mehrere Hundert Menschen versammelten sich nach dem Marsch auf der place d’Armes, wo u.a. auf die Lohnunterschiede aufmerksam gemacht wurde. Thematisiert wurde ebenfalls die schwierige Lage von Frauen auf der Flucht.

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Sie seien die ersten Opfer des Rechtsrucks, der zurzeit in vielen Ländern spürbar sei.
Ein Flashmob beendete die Aktion, die in der Mittagsstunde über die Bühne ging.
Ähnliche Aktionen fanden gestern in zahlreichen Ländern statt.

Die Kundgebungen drückten u.a. die Solidarität mit allen streikenden Frauen aus.

 

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