Die Masern sind in Luxemburg auf dem Vormarsch. Nachdem sich 5 Personen an der Viruskrankheit angesteckt haben, warnt das Gesundheitsministerium in Luxemburg nun vor Ansteckungsgefahr. Denn Erkrankte sind höchst ansteckend für nicht-geimpfte Menschen. Die Masern gelten laut Weltgesundheitsorganisation in Luxemburg eigentlich als ausgerottet.

Die ersten Zeichen einer Masern-Erkrankung sind eine stark laufende Nase, eine Blindhautentzündung, starker Husten und hohes Fieber. Der Ausbruch des Ausschlags, der die Masern ihren namen verdanken, beginnt meist im Gesicht oder hinter den Ohren und verbreitet sich dann über den gesamten Körper. Die “roten Pünktchen” können bis zu fünf Tage den Körper heimsuchen.

Auch wenn die Masern zu den Kinderkrankheiten gehören , sind sie nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Für gefährdete Personen kann die Krankheit sehr gefährlich werden und sogar tödlich enden. Die schlimmsten Komplikationen bei der Krankheit treten in der Regel bei Kleinkinder unter einem Jahr oder bei Erwachsenen, die älter als 20 Jahre sind, auf. Auch schwangere Frauen und Menschen mit geschwächten Immunsystem sind äußerst gefährdet.

Anzeige

Gegen die Krankheit selbst gibt es keine Medikamente, nur die Symptome können behandelt werden. Nur eine Impfung kann eine Erkrankung verhindern.

Das rät das Gesundheitsministerium:

  • Personen, die nach 1980 geboren sind, sollen in ihrem Impfpass nachsehen, ob die Maser-Impfung vorgenommen wurde. Normalerweise werden Kinder in Luxemburg ab einem Alter von 12 Monaten zweimal gegen die Kinderkrankheiten Masern, Mumps, Röteln und Windpocken geimpft. Wurde man nicht zweimal geimpft, muss die Impfung erneuert werden.
  • Die Impfung kann auch bis zu 72 Stunden nachdem man sich möglicherweise bei einer erkrankten Person angesteckt hat vorgenommen werden. Sie kann entweder ein Ausbruch der Krankheit verhindern oder zumindest die Symptome lindern.
  • Sollte es Anzeichen für eine Masern-Erkrankung geben, soll die betroffene Person sofort einen Arzt aufsuchen.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here