Ein Mitarbeiter der ADEM hat Gelder der Arbeitsagentur veruntreut. Das teilte die Regierung am Mittwochnachmittag mit. Der Vorfall erinnert an einen ähnlichen bei der Sozialversicherung im Februar. 

Bei der Arbeitsagentur ADEM wurden Gelder von einem Mitarbeiter gestohlen. In einer Mitteilung macht die Regierung den Vorfall am Mittwoch öffentlich. Der Diebstahl sei am 17. April aufgefallen. Wie hoch der entstandene Schaden ist, ist bisher nicht bekannt. Der Arbeitsminister Dan Kersch (LSAP) stehe der zuständigen Kommission im Parlament zur Verfügung, um über den Fall aufzuklären, schreibt die Regierung in der Mitteilung. Die Staatsanwaltschaft wurde eingeschaltet. Weitere Details zu der Affäre will die Arbeitsagentur nicht bekanntgeben, um die Ermittlungen nicht zu gefährden.

Der Vorfall erinnert an einen Fall bei der Sozialversicherung (CNS). Anfang Februar war bekannt geworden, dass zwei CNS-Mitarbeiterinnen zwei Millionen Euro veruntreut haben. Das Geld soll über Jahre hinweg gestohlen worden sein. Auch damals schon befasste sich die gleiche Parlaments-Kommission (Arbeit, Beschäftigung und Sozialversicherung) mit dem Fall. Präsident Georges Engel (LSAP) meinte, dass die Kontrollmechanismen geprüft werden müssten.

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